Eine kleine Geschichte der Zahnbürste

Schöne Zähne geben ein schönes Lächeln, das war sicher vor vielen 1000 Jahren auch nicht anders. Jemand, der Zähne zeigt, jemanden auf den Zahn fühlen … Zähne sind wichtiger Bestandteil unseres Gesichts und damit des ersten Eindrucks, den wir bei unseren Mitmenschen hinterlassen. Unser Gesicht ist unsere Visitenkarte und die Zähne schreiben den Text dazu. Spätestens, wen jemand den Mund aufmacht. Früh wurde auch erkannt, dass gesunde Zähen das Leben erleichtern, denn Zahnschmerzen können furchtbar sein und Zahnfleischentzündungen sogar zum Tode führen. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass die Zahnhygiene schon lange betrieben wurde. Nicht auf dem hohen Niveau von heute, aber sie war nicht zu unterschätzen. Schon unsere nächsten Verwandten die Schimpansen benutzen Pflanzenstengel als Werkzeug, um die Zahnzwischenräume zu reinigen.

Nachhaltige Einwegzahnbürste aus Ägypten

Der Zahnbürstenbaum

Archäologische Funde in Ägypten in den Pharaonengräbern förderten kleine Holzstöcke zu Tage, die für die Zahnsäuberung verwendet wurden. Die Ägypter nahmen dabei ein Ästchen der „Zahnbürstenbaum“ genannten Pflanze und zerkauten ein Ende. Das zerfranste Ende verwendeten sie dann als Bürste und sie spuckten das Holz am Ende wieder aus. Es handelte sich also um eine nachwachsende Einwegzahnbürste. Einige Völker nutzen diese Methode der Zahnpflege heute noch.

Bambusbrüste aus China

Um 1500 wurde in China die erste pinselförmige Bambusholzzahnbürste mit Schweineborsten erfunden. Sie sieht fast wie die heutige aus (siehe dazu unser Beitrag zur modernen Zahnbürste.) 1750 folgten die Europäer. Dieses Modell bestand aus Tierknochen und Pferdehaaren. Die Alternativen zum Zahnputzen in Europa waren Tücher und Schwämme. Zahnbürste konnten sich lange Zeit nur die Reichen und Adeligen der Welt leisten. Zähneputzen war Luxus pur.

1780 eröffnete der Engländer William Addis erstmals eine Fabrik für Zahnbürsten. Die Bürsten bestanden aus Kuhknochen und deren Borsten. Leider war die Produktion der Zahnbürste immer noch sehr kostspielig, und so konnte sich das einfache Volk noch immer keine Zahnbürste leisten. Addis wurde dank der Zahnbürsten bald sehr reich. Er starb 1808 und überließ das Geschäft seinem ältesten Sohn. Es blieb bis 1996 in Familienbesitz. Unter dem Namen Wisdom Tooth Brushes stellt das Unternehmen heutzutage jährlich 70 Millionen Zahnbürsten in Großbritannien her. Um 1840 wurden Zahnbürsten außer in England, auch in Frankreich, Deutschland und Japan in Serie hergestellt.

Die Nylon-Zeit

Der kommerzielle Durchbruch der Zahnbürste verdanken wir dem US-amerikanischen Chemiker Wallace Hume Carothers, der 1935 das Nylon erfand und es erstmal für die Produktion verwendete. Durch die Kunstfasern konnten die Bürsten günstiger hergestellt werden. Anders als Tierhaar waren sie vor allem steril. Die elektrischen Zahnbürste hatte 1980 ihren Durchbruch. Heutzutage ist die Wahl zwischen Handzahnbürste und elektronischer Zahnbürste reine Geschmacksache. Beide Varianten bieten bei richtiger und regelmäßiger Anwendung die gleichen Resultate.

Wieso Milchzahn?

Nicht nur bei uns im deutschsprachigen Raum werden die ersten Zähne eines Menschen Milchzähne genannt, auch im Englischen und Französischen heißen sie so, nämlich „milk teeth“ und „dents de lait“.

20 Zähne hat das Milchgebiss eines Babys. Es dauert fast zwei Jahre, ehe alle Zähnchen durchgebrochen sind. Bereits vor der Geburt sind die Milchzähne im Kieferknochen angelegt. Etwa ab dem sechsten Lebensmonat beginnen sie schubweise durchzubrechen. Bei den meisten Babys lassen sich zuerst die mittleren Schneidezähne im Unterkiefer sehen. Dann folgen die oberen, gefolgt von den seitlichen Schneidezähnen.

Woher der Begriff kommt

Der Ursprung der Bezeichnung “Milchzahn” liegt schon weit zurück. Der Überlieferung ist der Erfinder des Begriffes der Grieche Hippokrates. Vor 2.500 Jahren stellte er die etwas kuriose These auf, dass die ersten Zähne während des Säugens aus der Muttermilch geformt werden. Er lag nicht ganz daneben: Muttermilch enthält zahlreiche Vitamine, Spurenelemente und Mineralien, die natürlich auch für die Bildung der Zähne förderlich sind. Außerdem entstehen die ersten Zähne nun einmal in der Phase, in der Babys mit Milch groß gezogen werden. Die Farbe der Milchzähne gleicht zudem der von weißer Milch. Es liegt daher nahe, dass die farbliche Ähnlichkeit für die Namensgebung ausschlaggebend war. Die bleibenden Zähne dagegen sind meist gelblicher.

Welche Zahnbürste ist ökologisch die beste?

Wie oft wir die Zahnbürste wechseln sollen, haben wir schon oft gelesen, auch hier bei Zahnarzt Kristek. Alle drei Monate wechseln, heißt 4 Zahnbürsten im Jahr. Weniger ist auch nicht mehr, zwar freut sich die Umwelt, aber unser Mundraum nicht, wenn wir auf alten Zahnbürsten Keime ins Zahnfleisch bürsten. Bei einer Lebenserwartung von 80 Jahren wären das 320 Zahnbürsten im Leben, die ein einzelner Mensch auf den Müll wirft. Wenn eine Zahnbürste etwa 18 wiegt, sind das zusammen fast 6 kg. Wer ganz auf Plastik verzichten will, kann zu den neuen Zahnbürsten aus Bambus greifen, die sollen nur 8 g pro Stück wiegen. Wir haben einmal recherchiert, was für Alternativen zu Plastik es auf dem Markt der Zahnbürsten gibt. Dazu haben wir uns allerdings nur mechanische Zahnbürsten angesehen, die elektrischen verursachen ja noch zusätzlichen Elektroschrott, auch wenn sie vom Putzergebnis überzeugen. Leider halten viele auch nur die gesetzliche Garantiezeit von 2 Jahren durch. Ein Thema, auf das wir vielleicht später noch einmal zurückkommen.

Sechs Kilo Zahnbürsten in einem Menschenleben

Bambus hört sich erst einmal gut an, ein nachwachsender Rohstoff kommt zum Einsatz. Wir finden das löblich. Zudem ist Bambus von Natur aus antibakteriell und wächst sehr schnell nach. Einige wenige Hersteller bevorzugen dagegen heimisches Holz. So spart man die langen Transportwege aus China. Zum Griff gesellen sich aber die Borsten. Welches Material kann da eingesetzt werden?

Vor der Plastikepoche, wurden Schweineborsten verwendet ähnlich wie bei Pinseln. Schweineborsten sind natürlich kompostierbar und ein Naturprodukt. Heutzutage sind Zahnbürsten aus Holz mit Schweineborsten bestückt wahrscheinlich die einzigen wirklich verlässlich kompostierbaren und biologisch abbaubaren Zahnbürsten im Handel.

Der überwiegende Teil wird aus China eingeführt. Der Bürstenhersteller Redecker hält damit nicht hinter dem Berg. Schweinehaar ist innen hohl, was einen guten Wärmeeffekt bewirkt, aber unter hygienischen Gesichtspunkten weniger gut ist: es bietet eine sehr große Oberfläche, auf der sich Bakterien vermehren können. In Deutschland, Österreich und der Schweiz wird das Bürstenhandwerk noch betrieben und man kann tatsächlich noch Zahnbürsten aus Schweinehaar bekommen. Wenn sich für diese Zahnbürsten entscheidet, solltet sie auf jeden Fall alle paar Tage mit kochendem Wasser desinfizieren!

Nylon-4

Im Leben verbraucht man über 300 Zahnbürsten!

Nylon-4 ist ein Bioplastik, das sich innerhalb einiger Monate biologisch abbauen lässt. Wie alle Nylon-Sorten wird es aus Erdöl gewonnen. Damit ist Nylon-4 zumindest eine Alternative zu den anderen Plastiksorten, die uns noch Jahrhunderte überleben werden. Das Problem bei Nylon-4 liegt aber woanders: Es gibt kaum seriöse, verlässliche Produzenten auf dem Markt. Hydrophil, die wohl bekanntesten Marke für Zahnbürsten aus Bambus musste daher Anfang 2016 wieder auf reguläres Nylon umstellen, da Nylon-4 nicht zu bekommen war.

100% Bambus-Viskose?

Zahnbürsten aus „100% Bambus-Viskose“ sind im Kommen. Viskose sind halbsynthetische Fasern auf Cellulose-Basis, die man hauptsächlich für Textilien genutzt wird. Viscose ist aber ziemlich weich, so dass es schwierig ist, reine Viscose zu stabilen Borsten zu formen. Borsten aus reiner Bambus-Viskose wären klasse! Es besteht aber der Verdacht, dass es diesen Rohstoff noch nicht gibt und doch nur wieder Nylon zum Einsatz kommt. 

Die perfekte Zahnbürste gibt es nicht

Die „perfekte“ Zahnbürste gibt es nicht, leider! Aber man kann beim Kauf überlegen und selbst entscheiden, welche Alternative am nachhaltigsten ist und den geringsten ökologischen Fußabdruck hinterlässt.. Für Veganer kommen Schweineborsten nicht in Frage. Entscheidend ist aber doch auch, ob die Bürste einen langen Weg zurücklegt, ehe sie in meinem Zahnputzglas landet oder ob sie in der Nähe produziert wird. Hier eine Übersicht über die alternativen Zahnbürsten auf dem Markt:

  • Hydrophil (Nylon, Marke aus Deutschland): Unterstützen Wasserschutzprojekte, legen Wert auf Transparenz legen. 
  • Sidco (angeblich Bambus-Viskose, Deutschland)
  • Baumfrei (Bambus-Viskose, Deutschland)
  • Zero Waste Lifestyle (Bambus-Viscose, aus Köln, Deutschland)
  • Eco-Bamboo (Nylon-4, Polen)
  • The Humble Toothbrush (Nylon, Schweden): Verwendet wird Nylon-6, das etwas schneller zerfällt als anderes Nylon. Für jede gekaufte Zahnbürste spenden sie eine Zahnbürste oder Geld im Wert einer Zahnbürste für ein Projekt für Zahnpflege für zahnpflegebedürftige Kinder.
  • The Environmental Toothbrush (Nylon, Australien)
  • Brush with Bamboo (USA, Kalifornien) bei der Borstenfrage bisher weltweit am fortgeschrittensten: Plastikanteil der Borsten zumindest auf 38% reduziert. Die weiteren 62% bestehen aus rein pflanzlichem Rizinusöl. Das Plastik ist konventionelles Nylon aus Erdöl. 

    Putzt der Panda auch mit Bambus seine Zähne?

 

Zahnverfärbungen durch Tee?

Werden durch Milch im Tee die Zähne stärker verfärbt oder nicht?

Salopp sagt man, jemand hat einen im Tee, denkt dabei aber weniger an die Gerbsäuren, die den Zahnschmelz verfärben lassen und durch die sich der wahre Teegenießer outet. Sein Lächeln zeigt dann nämlich gelbe Zähne. Hilft es, weiße Milch in den Tee zu schütten und die Gerbsäuren dadurch zu neutralisieren? Haben Teetrinker, die ihren Tee mit Milch zu sich nehmen, weniger gelbe Zähnen als solche, die ihn “pur” trinken? Weiterlesen…

Was bedeutet Spandau?

Zahnarztpraxis Kristek in Spandau. Namensgeber ist unser Zahnarzt Rainer Kristek, unsere Praxis liegt in dem nordwestlichen Bezirk Spandau. Was bedeutet eigentlich Spandau, wie leitet sich der Name ab? Wir versuchen eine Erklärung:

Wenn ein Ortsname mit “ow” endet, dann ist das ein Hinweis auf seinen slawischen Ursprungs. Wir kennen das von Buckow, Ducherow, Finow, Gatow, Güstrow, Lüchow, Lützow, Kummerow  Pankow, Rathenow, Strehlow, Strelow, Stresow, Teltow oder Treptow – das alles sind Orte mit slawischen Wurzeln. Spandau gehört auch dazu, trotz der AU-Endung. Noch im 19 Jahrhundert wurden Stralau und Spandau Stralow bzw. Spandow geschrieben.

Spandauer sind bodenständig

Für die Namensforschung ist es oft hilfreich, Familien ausfindig zu machen, die vielleicht als Namensgeber für einen Ort herangezogen werden können. Weltweit gibt es nur ein paar Familien, die Spandow heißen, das waren also ursprünglich Spandauer, die ausgewandert sind. Aber es sind nur 29 Einträge weltweit im Internet zu finden – Spandau hat ihnen seinen Namen gegeben zu haben und nicht umgekehrt. Der Spandauer scheint also immer schon bodenständig gewesen zu sein. Noch heute ist Spandau Berlins Bezirk mit den wenigsten Wegzügen. Einmal Spandau, immer Spandau. Wir fassen zusammen, die Endung des Ortsnamens ist eindeutig, aber was bedeuten die 5 Buchstaben am Anfang, wofür steht Spand-?

Spree trifft auf Havel – in Spandau

Im Jahr 1197 des Herrn wird es als Spandowe erstmals beurkundet. Den Namen gibt es also schon eine ganze Weile. Seit dem 7. Jahrhundert war das Havelland von den slawischen Hevellern besiedelt. Hier, am Zusammenfluss von Havel und Spree, entstand die Keimzelle des heutigen Spandau. Spand- soll dementsprechend Zusammenfluss heißen. Erst 1878 wurde der Name der Stadt von Spandow in „Spandau“ geändert. Im Internet finden sich keine Ableitungen des Wortstammes, die eine eindeutige Erklärung für seinen Namen hergeben. Einfacher ist es da für den Flussnamen Havel, der letztendlich auch den dort lebenden Menschen, die Havelländer, ihre Bezeichnung gab:

Spandau, wo der buchtenreiche und der gespreizte aufeinander treffen

Noch heute ist die Havel auf weiten Teilen ein naturbelassener Strom und begeistert seine Anwohner. Der Name leitet sich von dem gleichen Wort wie Hafen ab. Die Havel als sicherer Hafen vieler Menschen. Ein treffendes Bild.

Ursprung von Havel ist wohl das sorbische Wort: Habola, das wiederum vom germanischen Habula abgeleitet sein soll. Es ist mit Hafen (englisch harbour) und Haff etymologisch verwandt. Der Wortstamm Haf bezeichnet eine Bucht oder Ausbuchtung. Auch irdene, bauchige Keramik war im deutschen Sprachraum zu früheren Zeiten als Hafen bekannt. Frei übersetzt würde Havel also buchtenreicher Fluss bedeuten.

Der zweite Spandauer Fluß, die Spree, hat seinen Namen aus der germanischen Grundform spreu̯- = stieben, säen, sprengen, spreizen, sprühen. Der germanische Name Sprēw- wurde als Sprěva oder Sprěv’a in das Slawische übernommen, worauf wiederum die deutsche Form Spree zurückgeht. In der Regel wird der Name als die Sprühende gedeutet. Angesichts der überwiegend trägen Strömung der Spree ist der Name “Die Sprühende” wenig zutreffend und es könnte sein, dass man eine andere Wortwurzel als Erklärung nehmen kann: das deutsche Verb „spreizen“/(engl.:) „to spread“ deutet auf die geographisch ausladende Gestalt des Flusses hin.

 

Zähne zeigen!

Es scheint immer das gleiche Lied zu sein, das ewige Lied vom richtigen Zähneputzen. Aber wer seine Zähne nicht pflegt, kann sie auch nicht zeigen. Schlechter Atem vertreibt auch den besten Freund, schmerzende Zähne können einem das Wochenende verderben. Gesunde Zähne sind einfach schöne Zähne und lassen einen leichter lächeln. Es fängt in der Tat früh an, das richtige Zähneputzen. Weiterlesen…

Paradontitis: Jeder zweite Erwachsene ist betroffen

Lächeln ist ansteckend. Schöne Zähne machen es einfacher!

In Deutschland hat fast jeder zweite Erwachsene unliebsame Untermieter im Zahnbett. Diese Zahnbetterkrankung, umgangssprachlich Paradontose, korrekt Paradontitis genannt, wird durch bakterielle Entzündungen im Mundraum verursacht. Der Spalt zwischen Zahn und Zahnfleisch ist das ideale Siedlungsgebiet für die Einzeller, die dort Speisereste verwerten und giftige Verdauungssäfte abgeben, die letztendlich zur Freilegung der Zahnhälse und damit langfristig zum Ausfall der Zähne sorgen. Weiterlesen…

Unser Lexikon – Ihre Fragen

Das Leben wird immer komplizierter: Umso mehr der Mensch forscht, umso mehr Fragen tun sich auf. Wir bemühen uns in dieser Rubrik, Ihre Fragen zu beantworten und einen Überblick über wichtige Fachwörter in der Zahnheilkunde zu geben, damit Sie auch morgen mitreden können. Denn es steht wissenschaftlich fest, ein mündiger Patient erzielt das bessere Heilungsergebnis. Dabei wird dieses Lexikon schrittweise ergänzt und ausgebaut. Wenn Sie eine Frage haben, schreiben Sie uns: bewerbung@zahnarzt-kristek.de, Stichwort Fragen.

Schon in der Steinzeit …

… gab es Zahnärzte.

Bereits vor 14.000 Jahren wurde Karies behandelt. Einem internationalen Forscherteam ist es gelungen, den bislang ältesten Nachweis für eine zahnmedizinische Behandlung an einem Backenzahn nachzuweisen, der von Karies befallen war. Das Loch im Zahn gehörte zu einem Skelett, das 14.000 Jahre alt ist. Die bisher ältesten Funde waren ca. 9.000 Jahre alt, damit ist dieser Nachweis noch einmal 5.000 Jahre älter. Jäger und Sammler hatten demnach bereits ein Problem mit faulenden Zähnen. Karies verbreitete sich dann rasch mit dem Einzug von Ackerbau und Viehzucht und der damit verbundenen anderen Ernährungsweise. Hinweise auf zahnmedizinische Eingriffe sind in der Frühgeschichte äußerst selten. Der gefundenen Backenzahn wurde eindeutig zu Lebzeiten mit einer kleinen spitzen Steinklinge bearbeitet. Die Menschen damals müssen also gewusst haben, dass von Karies befallene Zähne behandelt werden müssen, so der Forscher Stefano Benazzi (AFP).